_B2B-Shops: von Wochen Vorlaufzeit zu wenigen Klicks

Branche: Handel & E-Commerce

Lösung: Automatisierung, Software-Entwicklung

Ausgangssituation

Conrad betrieb seine B2B Shops mit einem SAP-Hybris-Webshop, dessen Usability nicht mehr den heutigen Standards entsprach.

Kundenwünsche konnten kaum umgesetzt werden, das Anlegen neuer Shops war aufwendig, fehleranfällig und dauerte zu lange.

Die hohen Lizenzkosten und indirekten Umsatzverluste durch suboptimale Kundenbeziehungen machten eine individuelle Lösung notwendig.

Lösung

Avantgarde Labs entwickelte in nur 6 Monaten eine individuelle B2B-E-Commerce-Lösung mit moderner, intuitiver Benutzeroberfläche.

Neue B2B Shops mit OCI- und Ariba-Anbindung können nun von Neukunden selbst angefragt und nach Validierung automatisch freigeschaltet werden.

Ein grafischer Mapping-Builder ermöglicht dem Kundenservice, komplexe Anpassungen noch während des Kundentelefonats direkt und in Echtzeit umzusetzen.

Ergebnis

Die Automatisierung der Workflows und Self-Service-Funktionen reduzieren den manuellen Aufwand um 75% – und die Lizenzkosten entfallen vollständig.

Im ersten Jahr nach dem Release wuchs die Neukundenbasis um 50%, direkte Umsatzsteigerungen folgten unmittelbar.

Außendienst, Vertrieb und Marketing greifen eigenständig auf Statistiken zu – auch mobil und in Echtzeit.

_Über Conrad Electronics

Conrad ist einer der führenden deutschen Online-Händler im Elektronikbereich und bedient sowohl B2B- als auch B2C-Kunden.

Mit mehr als 6 Millionen Produktangeboten von über 4.500 Herstellern betreibt das Unternehmen eine der größten digitalen Beschaffungsplattformen für technischen Betriebsbedarf in Deutschland.

_Standardsoftware, die Kunden kostet

Für den Betrieb seiner bisherigen B2B E-Commerce Lösung verwendete Conrad diverse Standardsysteme. Einen B2B Webshop von SAP-Hybris, sein zentrales PIM-System sowie Informationen aus diversen Excel-Tabellen und Access-Datenbanken.

Die Herausforderungen für Conrad lagen im eingesetzten Webshop: Die Usability entsprach nicht mehr den heutigen Standards.

Änderungswünsche von Kunden waren entweder mit extrem hohem Zeit- und Ressourcenaufwand verbunden oder konnten vom Standardsoftware-Anbieter nicht umgesetzt werden.

Das Anlegen neuer Webshops dauerte aufgrund umständlicher Prozesse zu lange.

Zudem musste für jeden neuen Kunden viel manuell getestet und erstellt werden, was eine mögliche Fehlerquelle darstellte. Dazu kamen noch die hohen laufenden Kosten durch das Lizenzierungsmodell von SAP-Hybris.

Das Ergebnis waren indirekte Umsatzverluste und eine von Beginn an suboptimale Kundenbeziehung.

_Individuell, schnell und vollständig integriert

Die neue B2B-Lösung wurde als Single-Page-Anwendung mit Angular realisiert und integriert alle benötigten Subsysteme in eine ganzheitliche Verwaltungsoberfläche.

Der grafische Mapping-Builder ermöglicht es dem Kundenservice, Bestellmappings und Restrictions per Baukasten zu konfigurieren – mit on-the-fly-Validierung auf Realdaten.

Die gesamte Lösung skaliert automatisch mit dem Traffic: Ressourcen werden nur bei Bedarf genutzt, was die Betriebskosten niedrig hält.

Das Frontend wurde mit Angular umgesetzt, das Backend in Java mit Spring Boot.

Für Event-basierte Kommunikation kommt Google Cloud Pub/Sub zum Einsatz, serverlose Logiken laufen über Google Cloud Functions.

Analysen und Statistiken werden über Google BigQuery bereitgestellt.

_75% weniger Aufwand, 50% mehr Neukunden

Hervorstechend an der neuen B2B E-Commerce-Lösung ist die Integration aller benötigten Subsysteme in eine ganzheitliche Verwaltungsoberfläche.

Die neuen B2B Shops mit OCI und Ariba Anbindung können jetzt mit wenigen Klicks durch Neukunden selbst angefragt werden. Nach der Validierung durch einen Conrad Mitarbeiter wird die Anfrage direkt in einen Shop umgewandelt und freigeschaltet.

Dabei kann jede der 17 Länderorganisation mittels einfachen Rollen- und Rechtemanagement ihre Shops selbstständig verwalten.

Die reduzierte Time-to-Market neuer Shops erfreute nicht nur die Neukunden, sondern führte bei Conrad direkt zu Umsatzsteigerungen und zu einer um 50% gestiegene Neukundenbasis bereits im ersten Jahr nach dem Release.

Während Mitarbeiter früher Änderungswünsche für den Kunden über mehrere Tage in aufwendigen Trial & Error Verfahren lösen mussten, können jetzt über die intuitive und zweckmäßige Web-Oberfläche Änderung wie Mappings und Restrictions noch während des Telefonats mit dem Kunden getätigt werden.

Durch den grafischen Mapping-Builder, on-the-fly Validierungen und Simulationen werden Anpassungen auf den Realdaten sofort sichtbar. Per Knopfdruck können diese aktiviert werden und der Kunde hat diese in Echtzeit im Punchout sofort verfügbar.

Außendienst, Vertrieb und Marketing können eigenständig auf benötigte Statistiken zugreifen. Die Überprüfung von Kunden-Logins und deren Einstellungen ist auch unterwegs von mobilen Geräten möglich. Cross-Selling und Upselling Potenziale können datenbasiert erschlossen werden.

Die Integration aller benötigten Systeme, die Automatisierung der Workflows zum Aufsetzen und Verwalten der B2B Shops sowie die Self-Service-Funktionalitäten für die jeweiligen B2B-Kunden führen nicht nur zu einer Ersparnis der Arbeitsleistung von 75%. Es entfallen zusätzlich die Lizenz- und Supportkosten für die Standardsoftware.

Das positive Feedback der Kunden und das starke Wachstum der Neukundenbasis bestärken Conrad – mit individuellen Services, nahe am Kunden – auf dem richtigen Weg zu einer der relevantesten Beschaffungsplattformen in ihrem Marktsegment zu sein.

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